Wer heute unter Fieber oder Schmerzen leidet, vertraut vermutlich auf die moderne Medizin. Doch blickt man in das Ägypten des 4. oder 5. Jahrhunderts nach Christus zurück, begegnet uns eine völlig andere Vorstellung von Heilung. In einer Zeit, in der Krankheiten oft als das Werk von Dämonen verstanden wurden, war die Grenze zwischen Medizin und Magie fließend. Man suchte Hilfe in der sogenannten Iatromagie, einer Heilkunst, die das geschriebene und gesprochene Wort gegen das Leid einsetzte. ...
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Maleen Schälicke (FSJ-Kultur am ÄMP 2025/2026)